Es Näbelmeer

Mir dräffe uns mit unsere Passagier am zää vor fimfi in Aesch, no e glai weeneli frieh fir die baide glainschte Passagier, aber an dr Fasnacht stoot me no friener uff und au derte loont sich das. Mir dräffe in Biesserach es zwaits Ballonteam und faare ins Schwalbenäscht bi Erschwil. Es het iberall Näbel aber nit seer digg, sondern iberal kam e s’scheene Wätter obedraa erkenne. Laider hän d’Buure in de letschte Wuche nit groos kenne Haye, aber mir legge dr Ballon aifach uff d’Stroos, will um die Zyt in däm Egge kai Gnoche unterwäggs isch. Kurz no de Säggse sin mir berait und die baide Balleen hebe glychzytig ab. Es isch ganz speziell mit däm mysthische Näbel. Mir stiige hecher und kemme gly scho zem Näbel uss und wärde vo dr Morgesunne begriesst. Im Laufedaal hets es Näbelmeer, aber mir hän gly scho die erwarteti Faartrichtig no Oschte. In däre Region hets numme glaini Näbelschwade, dr Räschte isch offe und het scho Morgesunne. Mir mälde uns bim Flugblatz Basel, damit mir e bitzeli hecher derfe stiige. Mir bikemme d’Freygoob und stiige uff 1500 müM. Jetzt gseen mir wunderscheen d’Alpe und im Norde d’Vogese und dr Schwarzwald. Au im Mittelland au liggt vyyl Näbel, es het aber au anderi Balleen in dr Luft. Mittlerwyle sin mir iber Nunnige und hän dr Näbel hinter uns gloo. Es goot wyters via Arboltswil no Hölschte und mir gseen scheen uff s’Schloss Wildestai. Mir schigge unseri Nochfaarer wyter’s no Buckte, will mir jetzt doch e gueti Faart mit 25 km/h hän. Mir faare praggtisch iber s’alte Yysebaanviaduggt vo dr alte Hauestaistreggi in Rümmlige. Mir singge vor Rühnebärg dieffer und halte Usschau no-n-eme scheene Landeplatz. Es het aber numme Wiise mit hoohem Gras, wo mir nit wänn zertrammple, drumm goots no-ne iber s’näggschte Daal wyters no Weislige. Derte singge mir denn ganz abb und kenne zwische n-eme Mais- und Weizefäld ganz sanft uffsetze. D’Birsigratte sin sofort zer Stell und mir draage dr Ballon zeme-ne nooche Fäld, wo mir kenne zämme pagge. Natyrligg derf au d’Luftdauffi vo unsere vier Passagier nit fääle. Drno goot’s widder zrugg no Aesch, wo im Garte es Zmorge uff uns wartet.

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